Gesünder leben im neuen Jahr

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Neues Jahr … neues Spiel, neues Glück – gute Vorsätze für das neue Jahr gehören zu Silvester wie der Deckel zum Topf. Nur leider haben die meisten Vorsätze eine sehr begrenzte Lebensdauer, selbst jene, die geeignet sind, unsere individuellen Aussichten auf eine längere Lebensdauer tatsächlich zu verbessern. Wenn es nur an der Umsetzung nicht alle Jahre wieder hapern würde!
Vielleicht sollten wir unsere Herangehensweise an diese Vorsätze überprüfen, anstatt das Wünschen und Wollen inflationär zu betreiben. Um unser Durchhaltevermögen zu trainieren, sollten wir mit Bedacht auswählen, was uns persönlich wirklich wichtig ist – so wichtig, dass wir bereit sind, uns diesbezüglich „umzupolen“. So sollten wir uns ebenfalls darüber klar werden, dass wir mindestens eine Gewohnheit ändern werden wollen/müssen, um unser Ziel zu erreichen.
Egal, ob wir die Absicht haben, abzunehmen, mehr Sport zu treiben, ob wir Schluss machen wollen mit Süchten wie Alkohol- oder Nikotingenuss! Es spielt keine Rolle, was wir uns vornehmen; wir müssen es aber mit Ernsthaftigkeit und aus Überzeugung tun – das ist tatsächlich schon die halbe Miete, der Rest ist einfach.
Nehmen wir zum Beispiel den Vorsatz, sich endlich gesünder zu ernähren. Niemand trifft diese Entscheidung ohne das Bewusstsein, dass die bisherige Ernährung zumindest unvernünftig war sowie eventuelle schon körperliche Folgen nach sich gezogen hat. So würde die Fortsetzung dieser Ernährungsform mit Sicherheit negative Auswirkungen haben. Alle diese Gründe und weitere mehr haben also zu exakt diesem Vorsatz geführt. Individuell kann der Beginn einer Diabetes mellitus Typ II-Erkrankung hinter diesem Entschluss stehen oder auch erhöhte Blutfettwert, Übergewicht etc. Eines schließt das andere nicht aus. Jeder dieser Gründe und vor allem im Verbund (Metabolisches Syndrom) stellt ein beachtliches Gesundheitsrisiko dar. Auf solchen oder ähnlichen Erkenntnissen ist also der gute Neujahrsvorsatz gewachsen; da wäre es doch sehr merkwürdig, ein Verhalten fortzuführen, das als die Ursache einigen Übels erkannt worden ist und sehenden Auges sich selbst zu schaden. Die Gründe, weshalb man mit dem Jahres- auch einen Gewohnheitswechsel anstrebt, kann man sich also nicht oft und bildhaft genug vorstellen, damit man seinen Plan mit Freude und Begeisterung durchzieht.
Apropos Plan: „Gesünder ernähren“, um bei unserem Beispiel zu bleiben, ist natürlich sehr undifferenziert und bedarf einer individuellen Definition, die jede/r für sich zu treffen hat. Was genau soll sich ändern? Soll der Zuckerkonsum radikal reduziert werden? Mehr Gemüse und Obst gegessen werden? Keine Fertiggerichte mehr auf dem Speiseplan stehen? Wer erkannt hat, wo das Problem liegt, ist auch in der Lage, die Lösung zu erkennen und umzusetzen. Die Erfolge werden bald spür- und sichtbar sein und es gibt keinen Grund, wieder in alte Gewohnheiten zu verfallen – wo die neuen doch so viel besser sind!

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